Grisbi Handbuch
Copyright © 2004 Alain Portal, Loïc Breilloux, Benjamin Drieu
Copyright © 2007 deutsche Übersetzung Martin Stromberger
Version 0.5.9 - 1, erstellt 2007
Präambel
Mehrere Anwender von Grisbi haben mich geben, die Bedeutung und Herkunft des Wortes Grisbi in das Handbuch mit aufzunehmen.
Eine erste, kurze Recherche lieferte leider keine nennenswerten Ergebnisse. Ich beschloss eine Bibliothek aufzusuchen, um in Wörterbüchern mehr über die Bedeutung des Wortes Grisbi zu erfahren - diese Vorgehensweise lieferte mehr Ergebnisse. Ich möchte hier die Ergebnisse der zweiten Recherche bekanntgeben.
Etymologie
Wörterbuch der deutschen Sprache
[ grizbi ] n. Herr Arg. Geld von grauen (graue Währung; cd. rouchi Grauhai [ 1834 ], "Schwarzpappel") und suff. pop. - Bi; 1895, verbreitet im Jahre 1953.
Grand Larousse der französischen Sprache
[ grizbi ] n. Herr (von gris[ et ], Stück von sechs Schwarzpappeln [ 1834, Esnault ] der. von grauen wegen der grisette Farbe [ vgl. auch, "Währung" XVIIe s. und weiße und graue Währung, 1784, Esnault ] mit dem suff.arg. - Bi; 1896, Delesalle).
Wenn es Nacht wird in Paris (Touchez pas au Grisbi), Titel eines Romanes von Albert Simonin [ 1953 ].
Historisches Wörterbuch der deutschen Sprache
n.m. erschienen im Jahr 1895 (grisbis), und ab 1953 durch den Roman von A. Simonin verbreitet, aus grau "grauer Währung". "Geld" in Argot könnte eine tautologische Zusammensetzung von grau und bis sein.
Wörterbuch der Umgangssprache Französisch und von seinen Anfängen
Sehr umstrittener Ursprung: das heißt von Grauhai, "Münze" und eines mysteriösen Suffixes - Bi oder das sowohl graue Brot als auch bis oder der Slang für "Englisches Crispy - Geld". Touchez pas au Grisbi, der der berühmte Roman von A. Simonin.
Schätze der französischen Sprache
Prononc.: [ grizbi ]. Etymol. und Hist. 1896 grisbis arg. "Geld" (Delesalle, aus dem Rad zusammengesetztes Dict. arg.-fr. und fr.-arg. Mot. von der Grauhai im Sinne von "Stück von sechs Schwarzpappeln" (1834 ds Esn.). von grauen wegen der Farbe (vgl. auch CA 1634 grisette "Währung" Muse normannische ed D. Ferrand. A. Heron, II 91; 1784, Brest, weiße Währung und graues ds Esn.) und von einem zweiten Teil von orig. obsc., der vielleicht das suff. pop. darstellt - Bi, nerbi näher zu bringen "sehr schwarz" (d' apr. Esn.). Es ist nicht unmöglich, daß grisbi (früher grisbis), eine tautologische Zusammensetzung von grauen und von bis ist.
Grand Robert de la langue française
[ grizbi ] n. m. 1895: verbreitet 1953 durch den Roman von Simonin betreffen das grisbi; das Wort war ein seltenes oder überlegtes v. 1950: von grau "grauer Währung" (vgl. rouchi Grauhai "Schwarzpappel" 1834) und suff. pop. Argot. Geld.
Bibliographie
Touchez pas au Grisbivon Albert Simonin
- Carré Noir Nr. 94, in der ersten Ausgabe 1972
- Folio Nr. 2068, in der ersten Ausgabe 1989
- Folio Krimi, in der ersten Ausgabe 2000
- Taschenbuch Nr. 1152, in der ersten Ausgabe 1964
- Schwarze Serie Nr. 148, in der ersten Ausgabe 1953
Filmographie
Touchez pas au Grisbi
Film Italienisch, Französisch (1953). Krimi. Dauer: 1:34
Original Titel: Grisbi.
Schauspieler:
- Jean Gabin: Max der Lügner
- René Dary: Riton
- Dora Doll: Lola
- Vittorio Sanipoli: Ramon
- Marilyn Buferd: Betty
- Gaby Basset: Marinette
- Paul Barge: Eugène
Regie: Jacques Becker









